Biblische Auslegung

Klassische Bibelkommentare in moderner Sprache

🤓 Das Wichtigste in Kürze

  • Was findest du hier? Theologisch fundierte Bibelauslegungen klassischer Ausleger – neu geschrieben in verständlicher, moderner Sprache.
  • Für wen ist das gedacht? Für alle, die die Bibel tiefer verstehen wollen: Ob Einsteiger oder erfahrene Bibelleser, ob fürs persönliche Studium oder die Bibelgruppe.
  • Was macht diese Auslegungen besonders? Sie verbinden historische Gründlichkeit mit theologischer Tiefe – ohne akademisches Fachchinesisch. Die Originaltexte bewährter Ausleger werden in zeitgemäße, journalistische Prosa übertragen.
  • Welche biblischen Bücher sind verfügbar? Aktuell das Johannesevangelium (Adolf Schlatter), weitere Evangelien und Briefe folgen kontinuierlich.

Die Bibel verstehen – Buch für Buch

Die Bibel ist eine Bibliothek. 66 Bücher. Geschrieben über 1500 Jahre. Von verschiedenen Autoren. In verschiedenen Kulturen. Auf verschiedenen Kontinenten.

Aber sie erzählt eine Geschichte. Die Geschichte Gottes mit den Menschen. Von der Schöpfung bis zur Vollendung. Vom Garten Eden bis zum neuen Jerusalem.

Diese Seite hilft dir, diese Bücher zu verstehen. Nicht oberflächlich. Sondern gründlich. Mit den Augen derer, die ihr Leben dem Studium der Schrift gewidmet haben.

Verfügbare Auslegungen

Ausleger: Adolf Schlatter

1. Das Johannesevangelium

Kerngedanke: Das tiefste Evangelium – zeigt nicht nur, was Jesus tat, sondern wer Jesus ist: Gott selbst, der Mensch wurde.

Das vierte Evangelium ist anders als die anderen drei. Johannes denkt tiefer. Er schaut weiter. Er führt uns unmittelbar zu Jesus selbst – zum ewigen Wort, das Fleisch wurde.

Adolf Schlatters Auslegung erschließt dieses Evangelium Kapitel für Kapitel. Seine historisch-realistische Methode verbindet Textgenauigkeit mit theologischer Klarheit.

Status: 2 Kapitel verfügbar, weitere folgen wöchentlich
Zuletzt aktualisiert: November 2025

→ Zum Johannesevangelium

2. Das Matthäusevangelium

Kerngedanke: Jesus als der verheißene Messias Israels – das Evangelium der Erfüllung.

Matthäus schreibt für Leser, die das Alte Testament kennen. Er zeigt: In Jesus erfüllen sich die Prophezeiungen. Er ist der König, auf den Israel gewartet hat.

Schlatters Auslegung zeigt den jüdischen Kontext und macht die Verbindung zwischen den Testamenten sichtbar.

Status: In Vorbereitung
Geplante Veröffentlichung: 2026

→ Vormerken

Ausleger: Adolf Schlatter

3. Das Markusevangelium

Kerngedanke: Jesus als der leidende Gottesknecht – das Evangelium der Tat.

Markus ist das kürzeste Evangelium. Aber es ist dynamisch. Es ist unmittelbar. Es zeigt Jesus in Aktion – als den, der kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld zu geben.

Status: In Planung
Geplante Veröffentlichung: 2026

Ausleger: Adolf Schlatter

4. Das Lukasevangelium

Kerngedanke: Jesus als der Heiland der Welt – das Evangelium der Gnade.

Lukas ist der Historiker unter den Evangelisten. Er recherchiert. Er ordnet. Er zeigt Jesus als den, der gekommen ist, das Verlorene zu suchen und zu retten.

Status: In Planung
Geplante Veröffentlichung: 2026

Ausleger: Adolf Schlatter

Der Brief an die Römer

Kerngedanke: Die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben – die systematischste Darstellung des Evangeliums.

Der Römerbrief ist Paulus’ theologisches Meisterwerk. Hier entfaltet er, was es bedeutet, dass Gott Menschen gerecht spricht – nicht durch Werke, sondern durch Glauben.

Status: In Planung
Geplante Veröffentlichung: 2026


Ausleger: Adolf Schlatter

Der Brief an die Galater

Kerngedanke: Die Freiheit in Christus – das Evangelium gegen religiöse Gesetzlichkeit.

Der Galaterbrief ist Paulus’ leidenschaftlichster Brief. Er kämpft für die Wahrheit: Wir werden durch Glauben gerettet, nicht durch Gesetzeswerke.

Status: In Planung
Geplante Veröffentlichung: 2027

Status: Noch keine Auslegungen verfügbar. Geplant ab 2027.

Nicht jeder Ausleger schreibt gleich. Jeder hat seinen eigenen Zugang zur Schrift. Seine eigene Perspektive. Seine eigene Stärke.

Hier findest du alle Autoren, deren Werke auf WORTWELT.net verfügbar sind oder werden:

Adolf Schlatter (1852–1938)

Der “Realist” unter den Theologen. Schlatter fragte nicht zuerst nach philosophischen Systemen, sondern nach dem Text selbst: Was steht da? Was hat der Verfasser gemeint? In welcher Welt lebte er?

Über 40 Jahre lehrte er Neues Testament in Tübingen. Seine Kommentare sind “für Bibelleser” geschrieben – nicht nur für Fachleute, sondern für jeden, der verstehen will.

Verfügbare Werke: Johannesevangelium (2 Kapitel)
In Arbeit: Matthäusevangelium, Markusevangelium, Lukasevangelium, Römerbrief

→ Alle Werke von Adolf Schlatter


Weitere Autoren

Status: In Planung ab 2026

Geplant sind Auslegungen weiterer klassischer und zeitgenössischer Ausleger, die theologische Tiefe mit Verständlichkeit verbinden.

→ Zur Autoren-Übersicht


Wie diese Auslegungen entstehen

Die Originaltexte

Wir arbeiten mit bewährten Bibelauslegern, deren Werke oft 100 Jahre oder älter sind. Ihre theologische Substanz ist zeitlos. Aber ihre Sprache ist schwer zugänglich.

Die Neubearbeitung

Jeder Text wird neu geschrieben:

  • Moderne Sprache – klare, journalistische Prosa statt akademischer Schachtelsätze
  • Strukturierte Darstellung – mit Zwischenüberschriften, Kerngedanken und FAQ-Blöcken
  • Theologische Treue – die Substanz bleibt unangetastet, nur die Form wird zeitgemäß

Die Verwendung

Alle Texte sind frei verwendbar für:

  • Persönliches Bibelstudium
  • Bibelgruppen und Hauskreise
  • Predigtvorbereitungen
  • Unterricht und Lehre

Nicht erlaubt ist die kommerzielle Weiterverwendung ohne Genehmigung.


Häufig gestellte Fragen

Was ist biblische Auslegung?
Biblische Auslegung (Exegese) ist die methodische Erklärung biblischer Texte. Sie fragt nach dem ursprünglichen Sinn: Was wollte der Verfasser sagen? An wen richtete er sich? In welchem historischen Kontext stand er? Gute Auslegung verbindet historisches Verständnis mit theologischer Reflexion und praktischer Anwendung.

Sind diese Auslegungen wissenschaftlich fundiert?
Ja. Die Originalwerke (z.B. von Adolf Schlatter) sind klassische wissenschaftliche Kommentare, die in der Theologie hohes Ansehen genießen. Die Neubearbeitung erhält die theologische Substanz und wissenschaftliche Gründlichkeit, macht sie aber sprachlich zugänglich.

Für welche Bibelübersetzung gelten die Auslegungen?
Die Auslegungen orientieren sich am griechischen Grundtext (Neues Testament) bzw. hebräischen Grundtext (Altes Testament). Bibelzitate werden in der Schlachter 2000 Übersetzung wiedergegeben, da diese textgenau und gut lesbar ist. Die Auslegungen gelten aber für alle wortgetreuen Übersetzungen (Luther, Elberfelder, etc.).

Welche biblischen Bücher werden bearbeitet?
Aktuell liegt der Schwerpunkt auf dem Neuen Testament, speziell den Evangelien und paulinischen Briefen. Langfristig sollen alle wichtigen biblischen Bücher verfügbar werden. Die Reihenfolge richtet sich nach der Bedeutung für das Verständnis des Evangeliums.

Kann ich die Texte für meine Bibelgruppe verwenden?
Ja, ausdrücklich! Alle Texte sind für nichtkommerzielle Zwecke frei verwendbar: Bibelgruppen, Hauskreise, Gottesdienste, Unterricht, persönliches Studium. Bei kommerzieller Nutzung (z.B. Publikation, Verkauf) ist eine Genehmigung erforderlich.

Wie oft erscheinen neue Kapitel?
Beim aktuellen Johannesevangelium-Projekt erscheinen neue Kapitel etwa wöchentlich. Bei neuen biblischen Büchern werden zunächst mehrere Kapitel gesammelt und dann in größeren Intervallen veröffentlicht. Über neue Veröffentlichungen informieren wir auf der Startseite.

Warum gerade Adolf Schlatter?
Schlatter verbindet mehrere Stärken: (1) Historische Gründlichkeit – er kennt den jüdischen Kontext wie kaum ein anderer. (2) Theologische Klarheit – er erklärt nicht nur, was der Text sagt, sondern was er bedeutet. (3) Geistliche Tiefe – er liest die Bibel als Wort Gottes, nicht nur als historisches Dokument. (4) Seine Werke sind gemeinfrei und dürfen bearbeitet werden.

Werden auch kritische oder liberale Ausleger berücksichtigt?
Der Fokus liegt auf Auslegern, die die Bibel als Gottes Wort ernst nehmen und ihre historische Zuverlässigkeit respektieren. Das schließt verschiedene theologische Traditionen ein (reformiert, lutherisch, freikirchlich), nicht aber Ansätze, die die Autorität oder Wahrheit der Schrift grundsätzlich in Frage stellen.


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Zuletzt aktualisiert: November 2025

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